0 3. Team-Tag 2018 Schlauchboot-Tour

Nachdem wir die Sächsische Schweiz im Laufe der Jahre schon mehrfach zu Fuß erkundet hatten, machten wir uns daran, die schöne Landschaft aus eine anderen Perspektive kennen zu lernen. Mit zwei Schlauchbooten paddelten wir die Elbe entlang und haben bei diesem Abenteuer ganz neue Einblicke gewonnen.

Da die Zeit der autonomen Fahrzeuge noch nicht ganz angebrochen ist und wir uns noch keine Abenteuer mit Floßbau und PKW-Verschiffung zutrauen, trafen wir uns kurz nach 9 Uhr alle samt am Dresdener Hauptbahnhof.

Hbf

Die S-Bahn brachte uns nach Bad Schandau, wo wir unsere Boote in Empfang nehmen sollten. Nach kurzem Fußmarsch erreichten wir das Elbufer und wurden bereits erwartet.

HnH Team

Durch genaustens überwachtes In-Welcher-Hand-Ist-Der-Stein-Raten wurden zwei Teams gebildet, die nach einer kurzen Einweisung ihre Schlauchboote zu Wasser ließen. Mit straffem Padelschlag stachen wir “in Fluß”.

Warten

Nachdem man sich auf den Booten einsortiert hatte, dauerte es nicht lange, bis einige erkannten, dass Pirouetten im Wasser durchaus Spaß machen können. Allerdings nur so lange, wie man sich im Boot halten kann. Zum Glück ging nie ein Mann über Bord1. Kurze Zeit später wurden dann erste Kollisionsmanöver unter lautem Gejohle gestarten. Dank der Gummi-Boote geht das Ganze auch ohne Schäden an Mensch und Geräte mit sehr viel Spaß zur Sache.

Boot

Einzig das Steuern des Bootes gestaltete sich als schwierig. Unkoordiniertes Paddeln führte zu interessanten Fahrstrecken. Jedoch ist sicher die ein oder andere Fahrt gen Ufer oder im Kreis nicht allein auf Zufälle und Unstimmigkeiten in der Besatzung zurückzuführen gewesen.

Wir folgten dem Flusslauf der Elbe von Bad Schandau bis nach Wehlen, vorbei an den thronenden Sandsteinformationen und den altehrwürdigen Burgen über der Elbe. Auf Höhe Königstein kam dann etwas stärkerer Wind auf, der uns einiges an Paddelarbeit abverlangte, um voranzukommen. Die Böhen forderten auch ihren Tribut und es musste unter großem Einsatz ein über Bord gegangener Hut gerettet werden.

Königstein

Unterhalb von Rathen konnten wir die Bastei vom Wasser aus bestaunen.

Bastei

Die gesamte Strecke wies eine Länge von etwa 16km auf und war für 4-5 Stunden Paddelzeit geplant.

Andreas und Christian

Unser anfänglicher Paddel-Eiffer führten dazu, dass wir den zweiten Teil der Fahrt eher gemächlich angingen und uns sehr oft einfach nur in der Sonne liegend treiben ließen. Mitten auf dem Fluss, gesäumt von Wald und Felsstücken links und rechts konnten wir die sich ständig wechselnde Kulissen genießen.

In Wehlen am Anlegesteg angekommen, durfte der obligatorische Team-Tag-Abschluß mit Kaffee und Kuchen nicht fehlen, um in geselliger Runde die Schlauchboottour Revue passieren zu lassen.

Im Anschluss setzten wir wieder mit der Fähre über die Elbe und fuhren mit der S-Bahn zurück nach Dresden.

Team am Bahnhof

Wer die Elbe mal aus einem anderen Blickwinkel erleben möchte und sich in einer schönen, abwechslungsreichen Landschaft einfach mal treiben lassen möchte, dem ist eine Bootstour auf der Elbe ans Herz zu legen. Die unberührte, traumhafte und teilweise atemberaubende Felskulisse sowie die gelben Stühle werden uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

1 Dafür tat das aber ein Hut.

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