0 Wanderung 2019

Wir starteten mit unserer Wanderung am Beuthenfall und überquerten dort die Kirnitzsch.

Wir folgten dem Wanderweg, der entlang des Dietrichsgrunds verlief, bis zur Gabelung zum Vorderen Heideweg. Dieser führte uns stetig bergauf und wir bogen dann in den Unteren Affensteinweg auf dem wir bald die ersten Felsen der Affensteine wie den Bloßstock oder den Kreuzturm erspähen konnten.
Teamtag

Unser Plan war, über Königsweg in südlicher Richtung die Affensteine zum umrunden. Leider war dieser aber gesperrt, weshalb wir kurzerhand die andere Richtung wählten um dann an der unteren Hänzelstiege wieder Richtung Unterer Affensteinweg zu wandern. Dabei konnten wir die imposanten Felsformationen und den schmalen Weg durch den Wald genießen.
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Zurück am Unteren Affensteinweg nutzen wir den Vorderen und Hinteren Heideweg um auf die Zeughausstraße zu gelangen. Auf dieser wanderten wir über den Fremdenweg zum größten Felsentor der Sächsischen Schweiz, dem so genannten Kuhstall. Das Tor durchquerten wir und landeten auf dem Balkon von dem aus wir unsere bisherige Wanderung ganz gut nachvollziehen konnten.
Kuhstahl
Kühe konnten wir auch nach intensiver Suche nicht ausfindig machen. Der Name ist entstanden, weil sich während des Dreißigjährigen Kriegs (1618-1648) die Lichtenhainer Bauern hier mit ihrem Vieh vor den Schweden versteckten, welche damals plündert durch die Häuser zogen.

Wir nutzen die gute Aussicht um uns nach der Wanderung zu stärken.
Mittag

Ein weiteres Highlight war der Zugang auf das Plateau des Neuen Wildenstein hinauf über die Himmelsleiter. Der Aufstieg erfolgte über eine endlos lang erscheinende Metalltreppe durch eine mehr als schmale Felsspalte, die im Himmel zu enden schien.
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Gegenverkehr gibt es hier zum Glück keinen, da die Leiter nur als Aufstieg genutzt werden soll – ein Ausweichen wäre unmöglich gewesen. Oben angekommen, hatten wir eine fantastische Weitsicht auf die hintere Sächsische Schweiz, die Affen- und Schrammsteine.
Blick
Max
Beim Verlassen das Felsplateau unternahmen einige noch einen kleinen Abstecher zum Schneiderloch. Anschließend liefen wir Richtung Lichtenhainer Wasserfall die Kuhstallstraße entlang. Am Wasserwerk Kuhstall vorbei entlang der Kirnitzsch und schließlich eine Steinbrücke querend, landeten wir an der Endstation der Kirnitzschtalbahn am Lichtenhainer Wasserfall. Dieser Wasserfall ist der größte Sachsens. Weil der Bach so einen spärlichen Wasserfluss hat, wurde er durch ein künstlich angelegtes Stauwehr verstärkt. Die Anlage wird alle halbe Stunde mit musikalischer Untermalung geöffnet, ansonsten plätschert das Wasser eher gemächlich dahin.

Um den Tag in geselliger Runde ausklingen zu lassen, besuchten wir wie schon bei den letzten Wanderungen in der Sächsischen Schweiz das Café Steinbäcker. Bei Saft, Kaffee und vor allem Eis sonnten wir uns gemütlich auf der Terrasse und ließen den Tag Revue passieren.

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